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EU-Parlament plant Kryptowährung als Zahlungssystem

Im Oktober 2018 beriet das EU-Parlament darüber, ob Kryptowährungen ins europäische Zahlungssystem integriert werden soll. Die Resolution ist bekannt unter der Bezeichnung “Distributed-Ledger-Technologies and Blockchain: Building Trust with Disintermediation”

Anfangs waren die meisten behördlichen und finanziellen Stellen gegen den Einsatz von Kryptowährungen, nicht allein deswegen, weil diese schwer zu kontrollieren sind. Zwar kann man in der Blockchain einige der Kryptomünzen sehr gut verfolgen, aber bei Millionen von Nutzern ist dies sehr aufwändig und unübersichtlich – vor allem bei all den alternativen Coins.

Die Leiterin Eva Kaili, aus Griechenland, erklärte hierzu, in eigenen Worten, dass das zentralisierte Bankwesen geschützt und gesichert sein muss. Vermutlich steht dahinter die Angst der Banken, dass die Kryptowährung die bekannten Finanzhäuser in den Hintergrund drängen könnten und um ihr Monopol auf die FIAT-Währung fürchten.

Kaili ist optimistisch und führte gute Argumente an, dass eine Dezentralisierung von gespeicherten Daten der Bürger doch im Sinne des neuen Datenschutzes sei. Zudem schlug sie eine Beobachtungsstelle für die Blockchain vor, die die Kryptowährungen und dessen Bewegungen verfolge. Fernab der Bankerängste ist sicherlich die wohl aufregendste Nachricht, dass die Krytowährungen in das europäische Zahlungssystem aufgenommen werden soll. Zusätzlich wurde darüber nachgedacht, ob Blockchain-Kurse in Universitäten gelehrt werden sollten, damit Studenten gleich mit der Materie vertraut gemacht werden könne. Letztlich wolle die EU eine führende Rolle bei der Regulierung und Verwaltung der Blockchain übernehmen und umsetzen.

Zweifel gab es natürlich auch, denn die Einhaltung des Allgemeinen Datenschutzes stellt sich bei all den bereits registrierten Kryptoanlegern schwierig dar. Außerdem müsse mit der Datenverschlüsselung vernünftig umgegangen werden, denn die Blockchain kann nicht rückwirkend Daten löschen, auch wenn jeder Bürger laut Artikel 17 GDPR das Recht besitzt, Daten jederzeit löschen zu lassen. Auf diese Weise schneiden sich unüberlegte Gesetzgebungen im Nachhinein wieder ins eigene Fleisch.

Überraschenderweise empfahl das EU-Parlament, dass die Kryptowährung ins europäische Zahlungssystem integriert werden sollte. Darüber hinaus wurde an einigen Stellen vorgeschlagen, sogar die Kryptowährung der herkömmlichen FIAT-Währung vorzuziehen und möglichst auf den Umgang mit Kreditkarten zu vermeiden, damit die herausgegebenen Daten “vergessen” werden können.

Das Bezahlsystem mit Kryptowährung wird in China bereits zu 90% landesweit tagtäglich problemlos praktiziert.

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Quellen:
EU-Parlament
Cryptomonday
Bild: Pixabay

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